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Sonja M. und Chantal - Job, Kita-Platz und ganz viel Mut
Sonja (30) ist alleinerziehende Mutter ohne abgeschlossene Berufsausbildung und arbeitslos. Sie lebt mit ihrer dreijährigen Tochter Chantal in einer Zweizimmerwohnung in Hamburg-Lurup. Als Mutter fühlt sie sich hilflos und überfordert. Der Vater von Chantal ist alkoholabhängig und keine Hilfe, sondern eine zusätzliche Belastung.
"Das Zuckerwasser im Fläschchen hat Chantal immer gut beruhigt", so Sonja. Dadurch hatte das Kind bereits mit zwei Jahren verfaulte Zähne. Mutter und Kind leben isoliert und kommen selten aus der Wohnung. Als Chantal drei Jahre alt wird, findet sie keinen Kita-Platz. Da Sonja arbeitslos ist, hat sie nur Anspruch auf einen Fünf-Stunden-Platz. Fünf-Stunden-Plätze aber sind rar.
Der Anruf bei der wellcome-Fee
Sonja ist verzweifelt. Sie will aus diesem Teufelskreis heraus, sie will es alleine schaffen, weiß aber nicht wie. Eine Erzieherin des Elternkindzentrums macht ihr Mut, Kontakt mit der wellcome-Fee aufzunehmen "Ich wusste einfach nicht mehr weiter. Chantal war noch so klein und ich fühlte mich so allein", sagt Sonja.
Materielle Hilfe von der Fee lehnt(e) sie ab, aber alles andere nimmt sie dankbar an: die Ernährungsberatung, die Hilfe bei der Arbeits- und Ärztesuche, die Tipps für die Vermittlung eines Kita-Platzes und die vielen Gespräche, die sie ermutigen. Sonja findet schließlich einen Ein-Euro-Job in der Gärtnerei und trennt sich von Chantals Vater.
Wenn Sonja Chantal nachmittags von der Kita abholt, hat sie den Tisch in der kleinen Küche bereits gedeckt und ein gesundes Essen vorbereitet. Aus der Gärtnerei kann Sonja frisches Obst und Gemüse mitnehmen. Chantal entwickelt sich prächtig, seitdem sie in der Kita ist. Einzig die Sprachentwicklung ist verzögert, da sie durch die fehlende Milchzähne, die ihr gezogen wurden, Schwierigkeiten mit der Aussprache hat. Sonja fühlt sich durch die unkomplizierte und effektive Unterstützung der wellcome-Fee gestärkt und kann ihren Weg alleine weitergehen.
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